Terminvereinbarung

Sinuslift / Sinusbodenelevation

knochenaufbau

Anhebung des Kieferhöhlenbodens
(Sonderform des Kieferaufbaus)

Gründe

  • Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers grenzt der Kieferknochen oberhalb der Wurzelspitzen an die Kieferhöhle. Wenn sich in dieser Region durch Zahnverlust und/oder Tragen einer schlecht sitzenden Prothese der Kiefer sehr stark zurückgebildet hat, besteht häufig zu wenig Knochenhöhe für Implantate.
  • Das Knochenangebot wird aber auch von Natur aus durch die Struktur der Kieferhöhle (Nasennebenhöhle/Sinus) in seiner Höhe begrenzt. Diese ist bei allen Menschen unterschiedlich groß. Bereits die natürlichen Zähne im Seitenzahnbereich ragen häufig mit ihren Wurzeln in die Kieferhöhle hinein, so dass sie im Wurzelspitzenbereich nur von der die Höhle/Sinus auskleidenden Schleimhaut und/oder einer sehr dünnen Knochenlamelle bedeckt sind.

Es muss also die Höhe des verfügbaren Oberkieferknochens verbessert werden. Nur so können Implantate ausreichend tief und damit fest genug im Knochen verankert werden.

Operation

Bei unzureichendem Knochenangebot wird sehr vorsichtig eine Anhebung des Kieferhöhlenbodens (Sinuslift bzw. Sinusbodenelevation) gemacht. Dieser Eingriff im Oberkieferseitenzahnbereich erfolgt über einen operativen Zugang vom Mundvorhof aus. Es wird anschließend Knochenersatzmaterial und/oder Eigenknochen eingebracht. Der Knochen dient nach seiner Einheilung als neues Implantatlager.

Ist noch eine gewisse Höhe an örtlichem Eigenknochen vorhanden, so können die Implantate zeitgleich mit der Sinusliftingoperation eingebracht werden.

Bei stark reduziertem Knochenangebot sollte zunächst nur die Sinusliftingoperation mit Knochenaufbau stattfinden, da eine Primärstabilität der Implantate noch nicht gewährleistet ist. Nach ausreichender knöchener Durchbauung des neuen Implantatlagers können dann später die Implantate gesetzt werden.

Zustand bei zu geringem Eigenknochenvolumen im Oberkiefer. Knochenersatzmaterial sowie Implantate sind gleichzeitig eingebracht worden.

Es ist erkennbar, wie der Kieferknochen nach Einheilung des Knochenersatzes und der Implantate aussieht.

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